TRAININGSLAGER DER NACHWUCHSMANNSCHAFT VOM 07. – 11. APRIL 2015 IN SEIBERSBACH . Nachbetrachtung von Lisa Nesterenko.

Am Dienstag, den 07.April 2015, war es dann endlich so weit. Die Nachwuchsmannschaft der Lauffreunde Naheland machten sich das erste Mal auf den Weg ins Trainingslager nach Seibersbach, welches eine halbe Stunde mit dem Auto von Bad Kreuznach entfernt liegt. Den 21 Jugendlichen standen 4 anstrengende und schweißtreibende Tage mit intensivem Training bevor, welches ein 4-köpfiges Trainerteam leitete.

Unser Tag begann jeden Morgen um 7:15 Uhr mit einem 3-4km langen Frühstückslauf, welcher für meinen Geschmack etwas zu hügelig am frühen Morgen war. Da taten einem beim Anstieg schon die Beine weh, da sie sich nach einigen Tagen Training so schwer wie Blei anfühlten und ich denke ich kann hiermit für einige aus unserem Team sprechen. Als wir dann aber dem Sonnenaufgang entgegen gelaufen sind, hat sich das frühe Aufstehen für uns sehr gelohnt.

Aber auch das bevorstehende Frühstück um 8 Uhr war für uns ein Ansporn, nicht stehen zu bleiben beim morgendlichen Lauf.

Nach dem Frühstück ging es dann mir der ersten Trainingseinheit um 9:30 Uhr los. Das Training fand entweder auf dem Sportplatz der Sportschule Seibersbach statt, oder in der anliegenden Halle. Beim Training war für jeden was dabei. Sei es Ausdauerlauf, Sprinten, Krafttraining, Weitsprung oder Volleyballspielen. Bei jeder dieser Disziplinen wurde unser Gemeinschaftsgefühl gestärkt, da es für uns eine Selbstverständlichkeit war, uns gegenseitig anzufeuern und zu motivieren. Aber nicht nur wir waren top-motiviert, sondern auch unsere Trainer, welche uns auf den letzten Metern immer kräftig puschten, was wunderbar funktionierte. Und ich denke, ich kann wieder für jeden sprechen, wenn ich sage, dass jeder im Laufe des Trainingslagers mal auf die Zähne beißen musste, um die Trainingseinheit vollständig zu absolvieren, aber genau das macht einen am Ende der Trainingseinheit so glücklich, auch wenn man am folgenden Tag alle seine Muskeln spürte.

Um 12:30 Uhr gab es dann das verdiente Mittagessen. Im Großen und Ganzen waren alle mit dem Essen zufrieden, wobei man sagen muss, dass es an der einen oder anderen Stelle nicht immer an Essen gereicht hat, aber dennoch denke ich , dass wir alle satt geworden sind.

Nach dem Essen hatten wir dann Zeit, um uns auszuruhen. Diese Zeit nutzten wir auch ausgiebig, da wir alle wussten, dass es am Nachmittag wieder sehr anstrengen wird.

Dann ging es auch schon um 15:00 Uhr mit der zweiten Trainingseinheit des Tages weiter, die keineswegs weniger anstrengend war wie die erste. Anschließend aßen wir um 19:00 Uhr zu Abend. Am Donnerstag grillten wir sogar.

Am Abend standen dann noch kleine gemeinschaftliche Aktivitäten an, bei denen wir beisammen saßen, wobei man hier bemerken muss, dass wir Jugendliche aus verschiedensten Alterklassen sind. Beginnend von zehn Jahren bis 18 Jahren. Trotz der Altersunterschiede gab es keine Audeinandersetzungen oder Ähnliches und wir verstanden uns alle großartig, was kaum zu glauben ist, aber es funktioniert. Durch die etwas jüngeren kam einfach immer Leben in unser Team und es gab immer was zu Lachen.

Am Samstag war es dann soweit. Es ging nach Hause, worüber man am Ende des Trainingslagers doch ganz schön erleichtert war, da einige bestimmt am Ende ihrer Kräfte waren, aber auch die Motivation ließ meiner Meinung etwas nach, was völlig verständlich ist nach vier Tagen, an denen alle immer mehr als 100% gegeben haben.

Zum Abschluss möchte ich allen danken, die die 4 Tage, die wirklich anstrengen waren und uns alle an unsere Grenzen gebracht haben, trotzdem zu 4 wunderschönen Tagen gemacht haben. Denn in diesen 4 Tagen ging es nicht nur um Leistung, sondern auch darum, zu erfahren, was Teamgeist und Gemeinschaft ist.

Lisa Nesterenko