Erste Rheinland-Meisterschaft 2014 im Berglauf in Etsch / Bekond

Die erste Rheinland-Meisterschaft im Berglauf wurde am 3. Oktober 2014 gestartet und vom SV Vecunda Bekond organisiert. Der in der Nähe von Trier liegende Ort war vielen Läufern namentlich vorher nicht bekannt. Peter Zimmermann vertrat die Lauffreunde Naheland Bad Kreuznach bei dieser abschliessenden Meisterschaft im Rheinland.
Die Wettkampfstrecke war mit 8,4 Kilometer und 300 Höhenmeter vorgegeben.
Der Start erfolgte in der Ortsmitte von Ensch mit Blick auf die Mosel.
Die ersten 400 Meter wurden im Ort zurückgelegt. Danach ging es auf dem durch-gehend asphaltierten Kurs in eine langgezogene Steigung bis Kilometer 2,5. Nicht schwindelfreie Läufer riskierten keinen Blick auf die immer kleiner werdende Mosel und die Steilhänge des Riesling-Anbaus.
Nach dieser Steilpassage kam ein fast flaches Teilstück, wo wieder Tempo aufge-nommen werden konnte. Bei Kilometer fünf war der Ort Bekond erreicht. Viele Zuschauer feuerten nun das Läuferfeld an. Dies gab für letzten 3,4 Kilometer noch-mals Motivation. Nun wurden Höhenmeter eingesammelt. Es ging bis zum Ziel auf dem Hummelberg nur noch bergan.
Peter Zimmermann überquerte die Ziellinie nach 47:12 Minuten. In der Wertungs-klasse M 60 wurde er damit Vierter.

Jan Steenbakkers in der Wertungsklasse M 70 Rheinland-Meister 2014 über 10.000 Meter.

Die Rheinland-Meisterschaft im 10.000-m-Lauf wurde am 26. September 2014 im Stadion der Zentralen Sportanlage in Diez ausgetragen. Für die Lauffreunde Naheland Bad Kreuznach war Jan Steenbakkers angetreten. Der Startschuss erfolgte zu einer für eine Meister-schaft ungewohnten Uhrzeit um 19.15 Uhr.
Jan Steenbakkers ging die vor ihm liegenden 25 Runden verhalten an und kam dann in einen guten Laufrhythmus. Er war nach 51:05,17 Minuten im Ziel. Jan Steenbakkers wurde damit in der Wertungsklasse M 70 Rheinland-Meister.

Berlin Marathon 2014

Beim Berlin-Marathon, einem der weltweit größten Marathonläufe, ging Ruth-Anna Weißmann im Feld von zirka 40.000 Läuferinnen an Start. Auf der Straße des 17. Juni war zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule ein fast unübersehbares Läufermeer. Das riesige Starterfeld wurde daher im zehnminütigen Abstand auf die Strecke geschickt. Mittels der elektronischen Zeitnahme per Chip am Laufschuh trat jedoch kein Zeitverlust ein. Die Zeitnahme begann mit dem Überlaufen der Startmatte, für Ruth-Anna Weißmann um 8.55 Uhr. Es lagen nun 42,195 Kilometer durch Berlin vor den Läuferinnen und Läufer.
Bei sonnigem Laufwetter waren die Berliner Zuschauer – nach der Fernsehmeldung fast eine Million – große Unterstützer. Es wurde ein Volksfest, dazu trugen auch 85 Musikkapellen und Bands am Straßenrand bei. Die Sightseeing-Tour durch Berlin hatte jedoch durch das Lauttempo auch einen Schwerpunkt, der auf eine gute Lauf-zeit gerichtet war.
Ruth-Anna Weißmann war mit dem Handicap einer ausklingenden Erkältung an den Start gegangen. Sie lief bis zur Halbmarathon etwas zurückhaltender, als dies die Trainingsvorbereitung zuließ. In 1:55:46 Stunden passierte sie die 21,1 Kilometer. Bei Kilometer 30 am Platz zum Wilden Eber, einem der Zuschauermagneten durfte sie die Stimmung voll geniessen. Nächstes Hightlight war dann bei Kilometer 35 die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Es ging dann weiter Richtung Potsdamer Platz. Ab Kilometer 38 hatte sie nur noch die Gedanken an eine Zeit unter vier Stunden.
Die vorherigen Zwischenzeiten gaben einen grünen Bereich vor.
Die eigene Begeisterung nach dem Passieren des Gendarmenmarkts mit Deutschem und Französischen Dom machten die Beine wieder locker. Schließlich waren die letzten 900 Meter auf der Straße Unter den Linden erreicht. Das Brandenburger Tor geriet dann immer schneller ins Blickfeld mit dem Durchlaufen fiel dann alle Belastung ab.
Der Zuschauerjubel war für jeden einzelnen Finisher weiterhin ungebrochen.
Nach weiteren 400 Meter überquerte Ruth-Anna Weißmann nach 3:56:51 Stunden die Ziellinie. Sie hatte ihre persönliche Zeitvorgabe erreicht. Hervorzuheben ist noch, dass sie die letzten 2,2 Kilometer in 11:24 Minuten durchlief und damit ihre gute Lauf-einteilung unterstrich. In der Wertung W 30 belegte sie den 297. Platz.

„Cologne Triathlon“ am 07.09.2014

IMG_8605Beim „Cologne Triathlon“ am 07.09.2014

trafen sich über drei Tagen in verschiedenen Wettbe-werben über 4.000 Triathleten – vom Amateur bis zum Weltklasse-Athlet – aus 20 Nationen. Mitten im Geschehen waren auch Stefan Schuh und Rüdiger Drees, zwei Triathleten der Lauffreunde Naheland Bad Kreuznach.
Beide starteten über die „Mitteldistanz“. Diese begann mit dem Schwimmen über 1,9 Kilometer im Füllinger See, der Kölner Regattestrecke. Bei guten Witterungsbedin-gungen brachte die erste Teildisziplin die richtige Grundlage für die Bad Kreuznacher für den weiteren Wettkampf. Sie stiegen mit Schwimmbestzeiten aus dem Wasser.
Die anschließende Radstrecke führte über 90 Kilometer auf einen Rundkurs, der auch die Kölner Innenstadt einbezog. Hier konnten Schuh und Drees einen Kilo-meterschnitt von knapp über 39 km/h halten.
Mit diesen schnellen Vorgaben wurde die letzte Wechselzone zum Lauf über 21,1 Kilometer erreicht. Es folgten nun ein Wendepunktkurs, der zweimal zu durchlaufen war. Die Laufstrecke wies mit Brückenüberquerungen und einem Anstieg über eine Wendeltreppe zusätzliche Schwierigkeiten auf. Entschädigt wurden die Triathleten durch die große Zuschauer-Resonanz in der Innenstadt, wo als markantester Punkt der Kölner Dom passiert wurde.
Mit 758 Finisher hatte der Wettbewerb über „Mitteldistanz“ einen großen Zuspruch.
Stefan Schuh erreichte in Gesamtwertung den 56. Platz. Mit seiner Zeit von 4:35:20 Stunden wurde in der Wertung TM 45 Fünfter (Splitzeiten: 33:25 min., 2:19:25 Std., 1:36:34 Std.) gegenüber dem Vorjahr konnte er sich um sechszehn Minuten verbessert.
Für Rüdiger Drees hiess das vordergründige Ziel unter der Zeitgrenze von fünf Stunden zu bleiben. Es gelang ihm mit der Zeit von 4:59:57 Stunden (Splits: 38:58 min., 2:21:50 Std., 1:53:08 Std.). In der TM belegte er den 32. Platz (Gesamtfeld: 193.).

13. Team-Duathlon in Kusel am 21. September 2014

Eine andere Art des Wettkampfs, in der Kombination von Rad und Laufen, wurde beim 13. Team-Duathlon in Kusel am 21. September 2014 angeboten.

Zwei Sportler, ein Läufer und ein Mountainbike-Fahrer, mussten die Marathondistanz im Wechsel bewältigen. Im sportlichen Ablauf war ein Athlet des Teams am Laufen und der andere gleichzeitig auf dem Rad unterwegs. Es durfte jederzeit gewechselt werden. Zwingend war einen Abstand des Zweier-Teams von maximal zehn Meter zu gewährleisten.
Start und Ziel waren am Bade- und Freizeitpark Kusel-Diedelkopf, dort war auch eine Verpflegungsstation eingerichtet.
Die 42,195 Kilometer waren auf einem Rundkurs von 14,3 Kilometer zu absolvieren. Die Strecke führte zum größten Teil über landwirtschaftliche Wege und wies letztlich auch zirka 900 Höhenmeter aus.
Für die Lauffreunde Naheland waren im Team 1 Romano Fregapane und Frank Kettern unterwegs. Beide belegten in ihrer Wertungsklasse (Addition des Alters der beiden Starter) in 4:24:58 Stunden den dritten Platz.
Das zweite Team war mit Tim Walita und Marcel Schopen vom TCEC Mainz angetreten.
Diese waren nach 4:01:38 Stunden im Ziel und wurden in ihrer Wertung ebenfalls Dritte.