Trio startet beim 13. Nibelungenlauf in Worms

Bad Kreuznach, den 11. September 2016 Pressebericht für den regionalen Sportteil: 

Beim 13. Nibelungenlauf in Worms standen 780 Läuferinnen und Läufer im 10-km-Lauf und 551 Halbmarathon-Läufer gleichzeitig an der Startlinie. Beide Distanzen sind DLV-vermessen. Der Startschuss fiel dann pünktlich um 10.00 Uhr bei wolkenlosem Himmel und fast 30 Grad Celcius. Drei Starter der Lauffreunde Naheland Bad Kreuz-nach hatten sich für den 10-km-Lauf entschieden.

Auf dem ersten Kilometer Richtung Innenstadt war es aufgrund des großen Teilnehmerfeldes etwas eng, aber ein rücksichtsvolles Miteinander ließ jeden in sein Lauftempo kommen. Besonders motivierend waren jetzt auch die vielen Zuschauer im Stadt-bereich.

Auf dem fast ebenen Kurs war nach Kilometer fünf der schattenspendende Stadtwald erreicht, ehe es dann auf den letzten zwei Kilometern über einen Radweg am Rhein-damm ging.

Nun gab es Sonnenschein pur, aber die Sicht auf die Nibelungenbrücke war schon der Hinweis auf das nahe Ziel. Dieses war auf dem Festgelände des stattgefundenen Backfischfestes eingerichtet. Auf den letzten 300 Meter konnte nun nochmals zum Schlussspurt angesetzt werden, unter den Klängen von Musik und der Einzelansage jedes Finishers.

Schnellster Lauffreund war dieses Mal Ralf Leonhard-Trautmann. Er überquerte die Ziellinie nach 48:01 Minuten. In der Wertung M 50 kam er damit auf den 15.Platz.

In der Altersklasse M 65 wurde Peter Zimmermann in 49:29 Minuten Dritter.

Den Sieg in der M 70 holte sich Jan Steenbakkers mit der Zeit von 52:29 Minuten.

Die Resultate von Zimmermann und Steenbakkers bedeuteten für beide eine neue persönliche Jahres-Bestzeit im 10-km-Straßenlauf.

Triathlet Stefan Schuh siegt 2 mal und wird Rheinland-Pfalz-Meister in der olympischen Distanz am Bostalsee

Bad Kreuznach, den 7. September 2016 Pressebericht für den regionalen Sportteil:

Zwei Siege gab es für den Triathlet Stefan Schuh von den Lauffreunden Naheland Bad Kreuznach.

In der Vorbereitung für die Teilnahme an der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft zur Mitteldistanz ging er zunächst beim Triathlon-Festival in Wörrstadt über die Olympische Distanz an den Start.

Das Schwimmen über 1.000 Meter fand im Neubornbad auf einer 25-m-Bahn statt, wobei sich vier Athleten eine Bahn teilen mussten. Stefan Schuh war hier bereits zügig unterwegs. Nach zirka 20 Minuten verließ er das Becken.

Die exakten Zwischenzeiten wurden vom Veranstalter nicht in die Ergebnisliste weitergegeben, sondern nur die spätere Gesamtzeit. Jeder Triathlet war somit auf seine eigene Zeitkontrolle angewiesen.

Die Radstrecke über 40 Kilometer führte nun durch das „Rheinhessische Hügelland“. Die Orte Rommersheim, Schimsheim, Armsheim, Biebelnheim wurden passiert. Den Wendepunkt bildete ein Kreisel kurz vor Gau-Odernheim. Die Wettkämpfer mussten immer wieder kleine Steigungspassagen bewältigen und auch auf den Autoverkehr achten, da die Strecke nicht verkehrsfrei war. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 34,6 Km/h fuhr Stefan Schuh auf dem anspruchsvollen Kurs ein hohes Tempo.

Im letzten Anstieg mit folgender kurzer Gefällstrecke bereitete er sich dann auf die letzte Teildisziplin vor. Der 10-km-Lauf wurde nun überwiegend auf einem Landwirtschaftsweg Richtung Rommersheim ausgetragen. Der wellige Kurs war zweimal zu einem Wendepunkt zu durchlaufen. Stefan Schuh rundete mit 41:05 Minuten eine gute Leistung ab. Sein kämpferischer Einsatz wurde mit dem starken Endresultat belohnt.

Mit der Gesamtzeit von 2:09:29 Stunden war Stefan Schuh als Dreizehnter der 101 Finisher im Ziel. In der Wertung TM 45 bedeutete dies den Sieg, wobei er den Zweitplatzierten seiner Altersklasse letztlich um sechszehn Sekunden distanzierte.

Nach dieser souveränen Leistung sah er sich dann gut gerüstet für die Teilnahme beim TOP RACE GERMANY am Bostalsee. Im Rahmen dieses Wettkampfes wurden auch die Saarland- und Rheinland-Pfalz-Meisterschaften über die Mitteldistanz ausgetragen.

Bei dieser Veranstaltung teilten sich mehrere Triathlon-Disziplinen die Teilnehmerzahlen. Über die Mitteldistanz gab es späterhin 51 Finisher.

Der Hafen am Bostalsee war der Start für das Schwimmen über 1.900 Meter. Im Massenstart mußte jeder seine ideale Position finden und war auch dem Körperkontakt der Gegner ausgesetzt. Eine Besonderheit war, dass nach 950 Meter im See ein kurzer Landgang folgte, danach ging es zur zweiten Runde ins Wasser. Stefan Schuh war nach 36:53 Minuten in der ersten Wechselzone.

Nun stand ein harter Zwei-Runden-Kurs zur Rad-Gesamtdistanz von 75 Kilometer an. Die Strecke führte Richtung Türkismühle und ließ keine Steigung über die Landstraßen der waldreichen Gegend aus. So kamen zu den Radkilometern noch 950 Höhenmeter hinzu. Von seinen Trainingsfahrten war Stefan Schuh bergiges Gelände gewohnt. Er war mit einem Radschnitt von 33,5 Km/h unterwegs und erreichte die zweite Wechselzone nach 2:13:09 Stunden.

Die Laufstrecke von 21,1 Kilometer war dann auf einen ebenen Vier-Runden-Kurs am Bostalsee verteilt. Die Triathleten durften sich nun auch über einen großen Zuschauer-zuspruch freuen. Dieser mobilisierte nochmals die letzten Reserven. Stefan Schuh lief den abschließenden Halbmarathon in 1:33:19 Stunden.

Mit der Gesamtzeit von 4:30:46 Stunden durfte er dann über seinen Titel als Rheinland-Pfalz-Meister in der Wertung TM 45 jubeln.

Im Gesamtfeld aller Finisher wurde er Fünfzehnter.

 

4 Lauffreunde starten bei der 9. Austragung des Stadtlaufs in Bingen

Bad Kreuznach, den 5. September 2016:  Pressebericht für den regionalen Sportteil:

Bei einem der ältesten Straßenläufe Deutschlands, der 49. Austragung des Stadtlaufs in Bingen, waren die Lauffreunde Naheland Bad Kreuznach mit vier Startern angetreten.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Winzerfestes statt und wurde von der Stadt Bingen und dem LC Bingen organisiert. Neben den Jugend- und Schülerläufen wurden auf einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs ein fünf und zehn Kilometerlauf ausgetragen.

Start- und Ziel waren auf der Straße vor der Basilika eingerichtet.

Die Läufer erwartete eine anspruchsvolle Strecke, wobei insbesondere die Steigung am Heilig-Geist-Hospital mit jeder Runde härter wurde. Im Altstadtbereich ging es dann noch über Pflastersteine, ehe es auf einer langen Gerade in die nächste Runde ging.

Das Feld der 5-km-Läufer umfasste 59 Wettkämpfer, diese hatten zwei Runden zu bewältigen. In der M 65 lief Willi Seith in 26:08 Minuten auf den ersten Platz.

Der Herausforderung von 10 Kilometer stellten sich 136 Läuferinnen und Läufer.

Schnellster Lauffreund war Martin Burkhard, nach 41:54 Minuten lief er als Dreizehnter des Gesamtfeldes über die Ziellinie. In der Wertung M 35 wurde er Dritter.

In der M 55 belegte Paul Sztipanovics in 54:20 Minuten den vierten Platz.

In der Frauenwertung W 60 durfte Monika Wendlandt in 54:46 einen weiteren Sieg für sich verzeichnen.

Hier unsere erfolgreichen Teilnehmer:

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Nicole und Sascha Walita absolvieren erfolgreich beim 8. Rieslingman-Rheingau-Triathlon in Rüdesheim/Rhein

Bad Kreuznach, den 29. August 2016 Pressebericht für den regionalen Sportteil:

Beim 8. Rieslingman-Rheingau-Triathlon in Rüdesheim/Rhein standen am Sonntagmorgen zwei Disziplinen zur Wahl, die kürzere Sprintdistanz und die längere Olympische Distanz.

Nicole und Sascha Walita hatten sich für die Olympische Distanz entschieden.

Das Schwimmen von 1.000 Meter wurde im Hafenbecken über zwei Runden von je 500 Meter durchgeführt. Der Rhein hatte angenehme 24,5 Grad Celcius. Der Schwimmkurs wurde bereits zur ersten Herausforderung, denn jeder versuchte die Ideallinie zu schwimmen. Die körperliche Nähe der Gegner war immer wieder durch Fuß- oder Handkontakt zu spüren.

Die Wechselzonen und das spätere Ziel befanden sich auf einer großen Wiese am Hafenrand, somit waren zur Radaufnahme nur einige Laufmeter zurückzulegen.

Nun stand den Teilnehmern eine 39,5 km lange Radstrecke bevor. Der Kurs erwies sich fast als „Tour de France“ tauglich. Nach dem Einrollen durch Rüdesheim ging bis Kilometer 10 zum Pressberg fast nur bergan, mit Steigungspassagen von 15 Prozent. Die nachfolgende Abfahrt bis Aulhausen erforderte volle Aufmerksamkeit, da es leider keine verkehrsfreie Strecke war.

In Aulhausen gab es dann nochmals eine 18prozentige kurze Steigung, die manchen der Triathleten aus dem Rhythmus brachte. Die Steigung zum Niederwall-Denkmal schloss dann die „Bergwertungen“ ab. Im weiteren Streckenverlauf ging es nun mit teil-weise 15 Prozent Gefälle über asphaltierte Weinbergswege bergab.

Mit dem Erreichen der abschließenden Wechselzone hatten die Triathleten neben den 39,5 Kilometer auch noch zirka 640 Höhenmeter bewältigt.

Die Laufstrecke von 10 Kilometer wurde auf einem Vier-Runden-Kurs am Rheinufer ausgetragen mit einer guten Zuschauerresonanz. Große Bäume spendeten nun Schatten auf der flachen Strecke und die Nähe des Rheins wirkte zusätzlich er-frischend. 112 Finisher konnten nach einem harten Wettkampf ihre Urkunden im Empfang nehmen.

Sascha Walita wurde mit der Gesamtzeit von 2:39:11 Stunden in der Wertung TM 40 Zehnter (Gesamtfeld: 21. Platz). Seine Splitzeiten, unter Einbeziehung der Wechselzone waren: Schwimmen: 20:42 Minuten. Radfahren: 1:28:28 Stunden und Lauf: 49:58 Minuten.

In der Wertung TW 40 verfehlte Nicole Walita nur um achtzehn Sekunden das Siegerpodest. Mit der Gesamtzeit von 3:03:51 Stunden belegte sie den vierten Platz. Ihre Splitzeiten waren: Schwimmen: 30:09 Minuten, Radfahren: 1:41:07 Stunden und Lauf 52:32 Minuten.

Peter Zimmermann startet erfolgreich beim 33. V-Card-Triathlon in Viernheim (Hessen)

Bad Kreuznach, den 29. August 2016 Pressebericht für den regionalen Sportteil:

Über die Sprintdistanz trat Peter Zimmermann beim 33. V-Card-Triathlon in Viernheim (Hessen) im Feld von 226 späteren Finisher an.

Der Wettkampf begann mit dem Schwimmen über 500 Meter im Waldschwimmbad. Im 50-m-Becken konnte keiner die Richtung verfehlen. Es war nur die Rücksicht auf die weiteren acht Schwimmer auf der gleichen Bahn zu nehmen. Zimmermann war in einer unproblematischen Schwimmgruppe. Nach 14:18 Minuten kam er aus dem Wasser.

Die erste Wechselzone lag nur fünfzig Meter nach dem Schwimmausstieg. Auf der folgenden Radstrecke von 20,5 Kilometer kam dann bereits nach sechshundert Meter die erste Unzufriedenheit mit dem Kurs auf.

Aufgrund von kurzfristig angesetzten Straßenbauarbeiten musste der Veranstalter die Radstrecke über einen Sechs-Runden-Kurs führen. Die Strecke war zwar flach, aber leider sehr kurvenreich. Hinzukam ein schlechter Straßenbelag.

Die Anfahrt zur zweiten Wechselzone, die im Waldstadion lag, wies dann Löcher auf, die sorgsam zu umfahren waren. Nach 41:04 Minuten konnte Peter Zimmermann auf seine Lieblingsdisziplin wechselt.

Es waren nur noch 5 Kilometer zu laufen. Der Vier-Runden-Kurs, zur Hälfte im Stadion und einer Waldpassage, war gewöhnungsbedürftig. Andererseits hatte man immer wieder die Aufmerksamkeit der vielen Zuschauer. Nach der letzten Splitzeit von 25:18 Minuten überquerte Peter Zimmermann die Ziellinie im Stadion.

Mit der Gesamtzeit von 1:24:08 Stunden gelang ihm innerhalb von Wochenfrist erneut der Sprung auf das Siegerpodest im Triathlon. Er wurde Dritter in der Wertung TM 65.